Die landesweite prekäre Wohnraumsituation hat den Landkreis Cuxhaven längst erreicht. Wir unterstützen grundsätzlich die Bemühungen im Kreis, zusätzlich zu den Landes- und Bundesförderung günstige und sozialverträgliche Mietwohnungen zu schaffen. Nach unserer Ansicht bedarf es aber einen gesunden Mix aus objekt- und subjektbezogener Wohnraumförderung u den Wohnungsmarkt zu entlasten. Deswegen wollen wir insbesondere Familien dabei unterstützen ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Für Familien ist es immer schwerer, Bauland und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Deswegen wollen wir das Wohnen im ländlichen Raum für diese preiswerter und attraktiver machen.
- Die Wohnnebenkosten müssen deutlich reduziert werden. Deswegen fordern wir, dass die Abfallwirtschaft im Landkreis Cuxhaven nach den gesetzlichen Vorgaben und zu möglichst niedrigen Gebühren organisiert wird. Das ab 2026 neue leerungsabhängige Gebührensystem und die damit folgende Erhöhung (z. b. 80Liter Tonne 44,86%) lehnen wir ab.
- Wir lehnen die Bevormundung durch Bauleitlinien ab, bei denen Eigentümer ideologische Vorgaben gemacht werden. Das betrifft beispielsweise die Vorgabe bestimmter Heiztechnologien und die Reduzierung der Anzahl wohnungsnaher Stellplätze für PKW.
- Die Ermessungsspielräume bei Planungsverfahren und Bauanträgen sind grundsätzlich im Sinne des Bürgers voll auszuschöpfen. Nicht alle Bauvorgaben sind durch Bundes- und Landesgesetze erzwungen. Daher wollen wir die Bauverwaltung verpflichten, ihre gemeindeeigenen Bauvorgaben zu durchforsten, um Vorgaben, die das Bauen unnötig verteuern, zu streichen.
- (Klima-) Ideologisch motivierte Bauvorschriften sollen ersatzlos gestrichen werden.
- Schluss mit den ,,Sicheren Häfen“: Der unbegrenzte Zuzug erhöht den Druck auf den Wohnungsmarkt. Um der Wohnraumverknappung, insbesondere im bezahlbaren Mietwohnbau entgegenzuwirken, muss der Migrationsdruck auf unseren Landkreis schnell beendet werden.